»Kajetan kehrt zurück und er ist doch ganz der Alte geblieben. Robert Hültner schafft es, mit seiner Figur des Inspektor Kajetan die Zeitspanne zwischen den beiden Weltkriegen lebendig werden zu lassen und zieht den Leser in seinen Bann. Lässt nicht locker, zieht uns tiefer und tiefer und ganz nebenbei verstehen wir, wie alles kam und warum es so kommen musste. Robert Hültner zeigt einmal mehr, dass Kriminalliteratur nicht nur sehr unterhaltend sein, sondern uns auch auf großartige Weise ein Stück Geschichte näher bringen kann.«
ANDREA MARIA SCHENKEL
München, 1928: Kajetan ist auf der Flucht, weil er den korrupten Machenschaften der Münchener Polizei auf die Spur gekommen war. Vom Grenzort Zellach aus versucht er über die Berge nach Österreich zu fliehen. Doch dann verirrt er sich in einem Schneesturm, den er überlebt, nur um sofort in die nächste Bredouille zu geraten: Man nimmt ihn als vermeintlichen Mörder des Zellacher Wirts Thannheiser fest. Als der örtliche Kommissar Kajetans wahre Identität entdeckt, verspricht er ihm, ihn nicht nach München auszuliefern – wenn Kajetan ihm im Gegenzug bei den festgefahrenen Ermittlungen im Thannheiser-Mord hilft …
Zwischen den politischen Machenschaften des beginnenden Hitlerismus und einer kargen, archaisch dörflichen Welt erzählt Robert Hültner eine ebenso rasante wie tiefgründige Geschichte von politischer Verfolgung, perfider Verschwörung und menschlicher Verwerfung.
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München, in den 20er Jahren: Paul Kajetan, der sich seit seiner Entlassung als Detektiv durchs Leben schlägt, gerät in Verdacht, auf seinen Nachfolger in der Münchner Polizeidirektion einen Mordanschlag verübt zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Ein nicht ganz ungefährliches Unternehmen, denn er hat es mit mächtigen Gegnern zu tun, die vor einem Mord mehr oder weniger nicht zurückschrecken. Kajetans Recherchen führen ihn von der Welt der frühen Alternativen und Landkommunen bis in das Milieu der Spekulanten, Parvenüs und Rechtsradikalen. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen – und lässt dabei fast sein Leben …
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München, 1924: Wegen mangelnden Respekts gegenüber der bayerischen Obrigkeit wurde Inspektor Kajetan aus dem Polizeidienst entlassen. Er ermittelt fortan auf eigene Faust. Als eine Prostituierte ermordet wird, lässt der Fall ihm keine Ruhe, hatte er sich doch erst vor kurzem in die junge Frau verliebt. Die Spur führt zunächst ins zwielichtige Nachtclubmilieu. Bald wird Kajetan in einen gefährlichen Sumpf von Korruption und Waffenschieberei hineingezogen. Schritt für Schritt nähert er sich einer schrecklichen Wahrheit …
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 1998
und dem Friedrich-Glauser-Preis.
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Walching/Die Godin - Zwei Romane in einem Band
Winter 1922: Inspektor Kajetan wird in das Bergdorf Walching geschickt. Die Wunden des ersten Weltkriegs sind dort noch nicht verheilt und die Zeiten unruhig. Ein junges Mädchen wird auf einem Bauernhof tot aufgefunden. Alles deutet auf drei vagabundierende Männer als Täter hin. Kajetan nimmt sie fest, denn ihre Schuld scheint eindeutig. Doch bald geben widersprüchliche Zeugenaussagen ihm Anlass zum Misstrauen…
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Walching/Die Godin - Zwei Romane in einem Band
München, 1919: Kurt Eisner wird bei einem Attentat in München erschossen, nach möglichen Hintermännern wird nur halbherzig gefahndet. War ihnen der junge Journalist Meininger auf der Spur, der tot aufgefunden wurde? Immer tiefer gerät Inspektor Kajetan bei seinen Ermittlungen in die Wirrnisse der Münchner Räterepublik. Dabei entdeckt er tatsächlich ein ausgedehntes Verschwörernetz – und zweifelt bald auch an der politischen Neutralität der Polizei, die womöglich ebenfalls zu seinen Gegnern gehört …
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